Frühlingserwachen

Der Frühling ist wirklich da und es ist so schöööööön 🙂

Am gestrigen Tage was das Schurzelchen zwar der Meinung mich um kurz nach 5 Uhr schon wecken zu müssen, aber das kann ich ihm nicht wirklich verübeln. Denn die ganz Woche musste er ja schon so früh raus, da hat seine innere Uhr noch nicht verstanden das wir am Wochenende NICHT so früh raus müssen.
Mittags kam allerdings dann die Revanche und das Schnurzelchen hat 3 1/2 Stunden geschlafen oO
Um das wieder auszugleichen sind wir dann zur herzallerliebsten Freundin in den Garten gefahren und haben Laub geharkt. 3 Stunden haben wir geharkt und in den Container geschmissen was das Zeug hielt und wir waren abends immer noch nicht fertig! Trotz der wirklich großen Hilfe vom Herrn Wutz. Er hat geharkt und eingesammelt wie ein Weltmeister und das ganz ohne Aussicht auf eine Belohnung oder ähnliches. Er hatte einfach seine Freude und genoss wie wir anderen die Sonne auf der Haut und den Anblick der ersten Blümchen. Krokusse in allen Farben haben wir von der Winterdecke befreit.

Der heutige Tag wird etwas ruhiger, ich werde jetzt die Zeit zum lernen noch nutzen und wenn das Schnurzelchen ausgeschlafen hat, fahren wir noch das Wägelchen waschen – das ist mehr als nötig :/

Schön das du endlich da bist Frühling!

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Phasen abgeschlossen

Am Freitag war es nun soweit. Ich habe meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben!

Emotionslage? Ängstlich!

Bisher habe ich nach jedem unterschriebenen Arbeitsvertrag ein Hochgefühl erlebt, doch diesmal ist alles irgendwie anders. Was ist passiert?

Freitag um 9.15 Uhr hatte ich den Termin der Personalabteilung um die erforderlichen Unterschriften zu leisten und noch fehlende Unterlagen nachzureichen. Soweit lief das auch ganz wie geplant. Noch schnell in zwei andere Abteilungen um Kindergeldantrag abzugeben und die Steuersachen zu erledigen. In der ganzen Aufregung hatte ich vergessen mir meine Bescheinigung für das Jugendamt ausfüllen zu lassen, welche ich am Freitag noch beim JA abgeben sollte, damit die Kinder alle bereits ab Montag die Frühbetreuung nutzen können. Das viel mir allerdings erst ein als ich Zuhause ankam die Wut auf mich selbst und meine Vergesslichkeit können Sie sich gar nicht vorstellen . Nach der Personalabteilung fuhr ich durch die halbe Stadt in die Kleiderkammer. Ich hatte schon vorher ein Unwohlsein in mir, denn ich wußte ja was an Klamotten auf mich zukam und ich weiß um die Problematik die man mit 1,80 m Länge und einigen Pfunden zuviel auf den Rippen hat wenn man sich in Standartkleidung pressen soll. Zuerst fehlten die nötigen Unterlagen die die Herrin der Uniformen mit entsprechendem Gegrunze natürlich benötigt um mich einkleiden zu können. Mit der Hilfe eines netten Kollegen klärte sich das zügig und wir konnten uns den wirklichen Problemen stellen. Wie erwartet, waren die Hosen alle zu kurz für meine Elefantenbeinchen und letztlich musste ich eine Nr. kleiner nehmen damit ich wenigstens eine Hose hatte die einigermassen sitzt. Die anderen werden bestellt und extra geschneidert und hoffentlich in den nächsten 3 Wochen auch geliefert. Eine Zumutung ist es trotzdem nur eine Hose zu haben. die Vermeidung von Kleckeralarm der Kinder wird also nun oberste Priorität haben.

Weiter ging es mit den Blusen. Langarm war von vornherein klar hat sie nicht – muss bestellt werden :/
Nun habe ich drei Kurzarmblusen und das bei Minusgraden morgens hier! Da hilft auch nicht die hässliche Strickjacke zum drüber werfen, die meinen ätzenden Bauch verdecken muss/soll/darf/kann.

Etwas frustriert aber mit zwei riesen Tüten und diversen anderen Ausstattungsteilen marschierte ich zu meinem Wägelchen um zu meiner Einsatzabteilung zu düsen. Danke für´s Knöllchen liebes Ordnungsamt, aber stellt bitte das Schild eingeschrämktes Haltverbot auch so rum auf das man es SEHEN UND ERKENNEN kann. Grummel.

Bei meiner Einsatzabteilung angekommen, wurde ich wirklich sehr nett begrüßt und mir wurde erstmal alles gezeigt und erklärt vor Ort. 2 Stunden dauerte das Ganze mit etlichen Unterschriften und natürlich voll bepackt mit Dienstanweisungen etc. ging es dann endlich nach Hause. Natürlich mit dem Gedanken an die blöde Bescheinigung für das JA. Um halb vier war ich endlich Zuhause und total erledigt. Und dann…

… kam die Angst!

  • Was hast du getan?
  • Wie bitte schön willst du das alles schaffen?
  • Schichtdienst, allein mit drei Kindern, von denen du zwei defintiv nicht allein lassen kannst mal eine Weile
  • Kann ich mich wirklich auf meinen Ex verlassen der mir seine Unterstützung zugesagt hat
  • Werden die Kinder nicht leiden unter diesen Unregelmäßigkeiten?
  • Werde ich damit klar kommen das mein Tagesablauf nicht mehr so strukturiert ist und doch gut vorhersehbar war
  • Werden die schulischen Leistungen leiden wenn ich nicht mehr kontrolliere, helfe und lerne mit den Kindern?
  • Lohnen sich der Aufwand und die Entbehrungen für das was finanziell unterm Strich bei raus kommt
  • werde ich den Anforderungen genügen?

Früher habe ich mir nie solche Gedanken gemacht, ich habe genossen, mich gefreut und mich den Aufgaben gestellt. Was ist passiert das ich auf einmal nur noch Zweifel und Ängste habe? So schlecht bin ich doch gar nicht. Ich weiß es nicht. Oder doch? Ich vermute es ist das Wissen darum, das ich keinen Rückhalt habe bei jemanden, auf den ich mich verlassen kann, der mir zur Seite steht und mir hilft wenn ich um Hilfe bitte. Ich bin allein – mit allem. Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen und vertraue keinem. Doch meine Ressourcen sind begrenzt und derzeit eigentlich schon fast aufgebraucht. Kein guter Anfang für einen Neustart im Berufsleben. Dabei wollte ich doch so unbedingt diesen Job.

Ich will mich ja freuen.

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No.1

In der Bloggerwelt und vor allem beim Gesichtsbuch geht ja immer das Stöckchen welcher Nr.1 Hit ja gerade in den Charts war als man geboren wurde. Ha, neugierig wie ick bin hab ich natürlich auch mal gestöbert und finde das Ergebnis gar nicht mal schlecht!

Die Beste Szene im Film überhaupt 🙂

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Da hat er wohl wahr

Der Wutz: „Mama es soll endlich Frühling werden, das sieht so doof aus wenn die Blätter verrostet sind, grün sind die viel schöner“

 

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FF #4

 

 

 

1. Karneval ist mir schon suspekt .

2. Bilder von sterbenden Kinder sind immer wieder schockierend.

3. Unser Star für Baku geht völlig an mir vorbei .

4. Ich liebe herzhaftes Essen aber ebenso süße Sachen .

5. Ich hab noch nie solange über diesen unvollständigen Satz nachgedacht den Mut gehabt eine gewisse Person zu besuchen.

6. Meine laufende Bewerbung… mal sehen was daraus wird.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Sushi , morgen habe ich den Besuch beim Herthaspiel (um meine Kids beim Auflaufen zu bewundern) geplant und Sonntag möchte ich mit den Kids einen schönen Ausflug machen !

 

Wie immer ist der Freitagsfüller bei den ScrapImpulsen zu finden 🙂

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Oh Valentin

Ja heute ist der meistgehasste Tag aller ungewollter Singles. Nein ich bin nicht schlecht drauf, ganz im Gegenteil. Es ist der zweite Valentinstag den ich nun alleine verbringe wobei der erste nicht zählt, da stand ich noch unter Schock und ich bin ehrlich, ich hab mich davor gefürchtet.Es ist ja bekannt das wenn man sich auf was konzentriert (Schwangere, bestimmtes Auto, Verliebte Paare etc.) das man es dann auch plötzlich immer und überall sieht. Doch oh Wunder, die Konsumgüteranbieter hatte so gut wie keine Schoki in Herzform oder ähnliches mehr in den Läden zumindest in denen ich heute war auszuliegen.

Ich habe heute ganz bestimmten Menschen eine Nachricht geschrieben und sie brachten ihnen ein Lächeln auf die Lippen und das hat mich gefreut. Mir ging es gut, nicht zuletzt weil ich mir heute eine Karte für das anstehende Herthaspiel gekauft habe. Warum?

Weil Fräulein Tamtam und der Wutz am Samstag mit den Spielern auflaufen werden im Olympiastadion und ich bin mächtig stolz! Die Kids natürlich auch. Wir haben dafür sogar zwei Geburtstage abgesagt, aber man kann nun mal nicht alles haben. Ich kann nur hoffen das es am Wochenende noch milder ist als jetzt, denn auf frieren stehe ich so gar nicht. Die Abreibung und der evt. Abstiegplatz reichen mir schon 😉

Und sonst so? Frau Tamtam ist beim Leichtathletiktraining und der Wutz auf dem Geburtstag unserer Nachbar-/Kindergarten-/baldSchuljungs und kegelt sich nen Wolf. Das Schnurzelchen hat den ganzen Nachmittag Frau Ruhelos als den MountEverest angesehen und entsprechend beklettert.

Jetzt geniesse ich die Ruhe, denn morgen hat die Krippe bis Freitag zu und der Hort ebenfalls wegen Fortbildung.  Ruhe ist anders,

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Kopf-Bauch-Chaos

Die Zeit verfliegt im Moment wie sonstwas. Meine Fortbildung ist abgeschlossen und ich könnte mich nun auf meine praktische Prüfung vorbereiten. Wären da nicht meine unbändige Wut und Enttäuschung die mich gerade vereinnahmen. Das Leben ist ungerecht und zeitweise mehr als steinig, das weiß jeder. Doch dieses Wörtchen zeitweise scheint in meinem Leben durch die Worte ständig oder dauerhaft ersetzt worden zu sein. Ich lebte die letzten 2 Wochen in dem Glauben das ich das gröbste Überstanden habe was mein Leben bzgl der letzten 8 Jahre angeht, aber zum Teufel nochmal nein! Gestern hat es mir dermassen die Beine weggerissen, das ich letztlich nur noch sauer auf mich selbst war und noch immer bin. Es zermürmt mich und ich habe jetzt keine Ahnung mehr wie ich das Leben am besten bewältige ohne ständig diesen Schmerz der Enttäuschung in mir zu spüren. Diese zwei Wochen werden manche sagen ist viel zu kurz, aber es sind nun schon über 13 Monate in denen ich versuche zu leben und nicht dahin zu vegetieren.

In mir macht sich eine Erschöpfung breit die mir regelrecht Angst macht. Diese wird durch meine beruflichen Pläne noch bestärkt, denn sollte ich den beruflichen Weg einschlagen den ich erstmal beschreiten wollte, werde ich auf Hilfe von jemandem angewiesen sein, den ich aus meinem Leben einfach nur komplett ausschliessen möchte. Es wäre jetzt einfach zu sagen – suche dir halt einen anderen Weg.  Doch so einfach ist das alles nun mal nicht wenn man alleine mit drei Kindern ist. Nein ich will keine Umschulung oder ähnliches machen, dafür habe ich die letzten Jahre zuviel investiert in meinen Beruf als das ich das jetzt so schnell mal alles hinschmeisse. Ich müsste jetzt einen Umweg gehen um an mein Ziel zu kommen. Das ist auch ok, wenn denn da eine Garantie wäre am Ende des Tunnels. Doch die ist nicht daund das ist für mich als Mensch der Sicherheiten braucht echt schwer zu akzeptieren. Aber das ist nicht mal das eigentliche Problem. Es ist das ich mit etwas abschliessen will aber leider nicht kann weil ich ständig dann im Kontakt mit meinem Ex wäre. Das macht mich nicht glücklich sondern depressiv.

Ich hatte mir vorgenommen in Zukunft meine Entscheidungen nur mit einem wirklich gutem Bauchgefühl dabei zu treffen. Nun frage ich mich ist das naiv oder wirklich zu machen? Sehe ich alles zu schwarz oder ist das mein Inneres das mich davor warnt? Wieviel Kompromiss muss ich eingehen? Habe ich das Recht meine Ansprüche zu haben und mich entsprechend zu verhalten? Muss ich meine Kinder immer an die erste Stelle schieben oder darf ich da auch mal sein?

Manchmal wünsche ich mir einfach nur Vakuum in meinem Kopf 😦 Das wäre friedlicher!

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